Aufruf: Freiburg goes München – gemeinsam gegen die SiKo

No NATO!Die sogenannte NATO-Sicherheitskonferenz (SiKo) findet auch 2013 in München statt und gilt als das bedeutendste Treffen der Kriegstreiber. Außenminister, Militär und Vertreter der Rüstungsindustrien treffen sich alljährlich im Bayrischen Hof, um die nächsten Kriege zu planen. Die NATO stellt die mächtigste und aggressivste Militärallianz der westlichen kapitalistischen Staaten dar. Auf der SiKo werden die globalen Strategien zur Sicherung der wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen formuliert und umgesetzt. Weltweite Militäreinsätze sollen einen möglichst ungehinderten Zugang zu Absatzmärkten, Rohstoffen und Handelswegen sichern, um das globale System der Ausbeutung weiter aufrecht zu erhalten. Davon profitiert bekanntermaßen eine verschwindend geringe Minderheit, während die Mehrheit Krieg, Hunger und Armut ausgesetzt ist.

Krieg beginnt hier. Beenden wir ihn hier.

Nicht erst seit der nun schon Jahre andauernden Krise des kapitalistischen Systems beansprucht die BRD ganz offen die Vormachtstellung in der Europäischen Union und auch in der NATO. Am Umgang mit den von der Krise am stärksten betroffenen europäischen Ländern, aber auch durch die expansive Kriegspolitik wie in Afghanistan oder am Horn von Afrika wird deutlich, dass die deutsche Außenpoitik auch im 21. Jahhunder äußerst aggressiv ist. Bei der hier in Deutschland stattfindenden Kriegskonferenz werden Industrie, Militär, Wirtschaft und Politik direkt verknüpft und zukünftige Interventionen koordiniert.

Dabei wird mehr als deutlich, dass der Kapitalismus und seine Krisen die weltweiten Kriege garantieren. Die Gefahr eines Krieges zwischen den imperialistischen Großmächten, wie China, Russland und den NATO-Staaten wird größer, je härter die globalen Verteilungskämpfe geführt werden müssen. Die Interessen des Kapitals werden ja bekanntlich mit äußerster Härte blutig durchgesetzt.

Lasst uns am Sa., 02. Februar 2013 gemeinsam nach München fahren und dort gegen imperialistische Kriege, Besatzungen und die fortschreitende Militarisierung auf die Straße gehen.

Nie wieder Krieg!
Hoch die internationale Solidarität!

Arbeitskreis gegen Krieg & Militarisierung (AKM) Freiburg, Januar 2013